Für einen magischen Auftakt beim Tag der offenen Tür am Gymnasium sorgte der junge Zauberkünstler Anton Amberger (9c) mit einer professionellen Showeinlage. Im Handumdrehen brachte er die rund 300 Gäste zum Staunen, insbesondere, als er eine vermeintlich verlorene Visitenkarte aus seinem Mund zog.
Schülersprecher Benedikt Ernst begrüßte eloquent die zahlreichen Viertklässler und ihre Eltern, betonte, er habe seine Entscheidung für diese Schule nie bereut, und hob das gute Schulklima hervor. Sebastian Schlicht, zweiter Schülersprecher unterstrich das breite Angebot für unterschiedliche Talente – nicht zuletzt dank der vielen Wahlkurse.
Schulleiter Martin Friedl erinnerte die Eltern an den gelungenen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule, den ihre Kinder nach einer Phase der Eingewöhnung erfolgreich gemeistert hätten. Ähnlich verlaufe auch der Wechsel an die weiterführende Schule: Mit etwas Zeit und Unterstützung finden sich die Kinder gut zurecht. Nach einer schwungvollen Gesangsdarbietung des Unterstufenchors machten sich die Besucher auf den Weg durch das Schulhaus, um Einblicke in die verschiedenen Fächer zu gewinnen und den ein oder anderen Blick auf die zukünftigen Lehrer zu werfen.

Nicht nur die jungen Gäste, auch Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen waren eifrig im Einsatz: Sie führten durchs Schulhaus, halfen bei chemischen Experimenten und luden an zahlreichen Stationen zum kreativen Gestalten ein.
Bettina Wensauer
Mitten unter den Besuchern schlenderte auch Jonas Hartl aus der 12. Jahrgangsstufe durch die Schule – hier schildert er seine Eindrücke.
„Helle Architektur, familiäre Atmosphäre und vielfältige Angebote – auch wenn man nach acht Jahren an der Schule durch das Schulhaus spaziert, beeindruckt immer noch die Architektur des Gebäudes. Die große Aula bildet den Mittelpunkt des Gebäudes und durch die vielen Fenstern und Glaselemente wirkt das Gebäude hell und einladend. Dass die Architektur so beeindruckend ist, bewiesen auch heute wieder die strahlenden Kinderaugen, die zum ersten Mal das Gebäude entdeckten. Wieder einmal wurde deutlich, dass die Schule eine große Familie ist. Nach vielen Jahren an der Schule wächst man zusammen – nicht nur die Schüler untereinander, sondern auch Schüler und Lehrer. Das wurde auch am Tag der offenen Tür wieder bewiesen, so wurden viele offene, vertraute und unterhaltsame Gespräche – außerhalb des Schulalltags – geführt oder kurzerhand Selfies an den Fotowänden geschossen.
Am Tag der offenen Tür überzeugte die Schule nicht nur mit familiärer Atmosphäre, auch das Angebot an Fächer sowie die verschiedenen Projekte, Ausflüge und Sonderangebote sind Gründe für die Wahl einer neuen Schule. In den verschiedenen Fachräumen konnten die zukünftigen Schüler, die oft neuen Fächer bereits „ausprobieren“. Vom Vergolden einer Centmünze im Fach Chemie bis zum Malen eines Mosaikes im Fach Geschichte waren alle Fächer vertreten. Auch die Fremdsprachen, die die Schüler während ihrer gesamten Schullaufbahn begleiten, präsentierten sich. In diesen Räumen konnte man durch unterschiedlichste Aktionen und Speisen in die Kulturen anderer Länder eintauchen. Die Kulturen anderer Länder können auch während der Schullaufbahn entdeckt werden: Viele Fahrten bieten dafür die Möglichkeit, etwa der Schüleraustausch in der 9. Jahrgangstufe, die Straßburg – Fahrt oder die Abschulssfahrt nach Ungarn und Rumänien. Die Studienfahrt nach Berlin in der 10. Jahrgangstufe darf ebenfalls nicht vergessen werden. Bei diesem einwöchigen Ausflug bekommen die Schüler einen Einblick in politische Prozesse und Institutionen unserer Bundesrepublik – vom Bundestag bis hin zum Bundeskanzleramt.“
Mal wieder war der Tag der offenen Tür ein voller Erfolg und das Gymnasium konnte wieder erneut zeigen, wie schön es ist, an einer solchen Schule unterrichtet zu werden und auf das Leben vorbereitet zu werden.
Jonas Hartl