Vor 60 Jahren begann die Zeitrechnung unseres Gymnasiums und deswegen setzte auch die Show der großen musikalischen Revue vor den Osterferien ihren Auftakt in die 60er Jahre. An diese Zeit erinnerten die mit großer Begeisterung spielenden und musizierenden über 100 Schüler zum Auftakt mit den Beatles. Sie beeinflussten entscheidend nicht nur die Musik, sondern auch das Aussehen, besonderes Merkmal waren die langen Haare. Gerne ahmten die damaligen Schüler diesen Trend nach. Mit dem Klassiker „Yesterday“, stellte auch die Musik die Verbindung her. Eine Premiere für die Techniker war eine großflächige Projektionsleinwand, die den ganzen Abend lang vielfältig „bespielt“ wurde.
Christoph Heiduk sprach zum Schluß für die Schulleitung, dankte den Besuchern für ihr Kommen und äusserte seinen großen Respekt für alle Beteiligte an dieser Show . Das waren an der Spitze Corinna Schürzinger für die Idee und Umsetzung und Isolde und Michael Pollwein für die musikalischen Darbietungen. Sonja Petersamer betreute die Volksmusik. Als Motto stand „Zurück in die Zukunft „ auf dem Programm. Dazu erläuterten in den drei Zeitschienen Vergangenheit , Gegenwart und Zukunft die Schüler mit Spiel und Musik prägende Ereignisse dieser Zeit. Den roten Faden bildete dabei ein ferngesteuertes Auto als Zeitmaschine.
Ein Silvesterabend markierte als weiteres Merkmal die Vergangenheit. Hier wählte man „Dinner for One“ mit Miss Sophie und Butler James, der seine liebe Not hatte mit dem Tierfell und den Wünschen der Gastgeberin. Die Zeit um das Jahr 2011 symbolisierten weiße Klötze. Sie erinnerten an die Generalsanierung des Schulgebäudes, gebaut in den 70er Jahren. Geschaffen wurde eine moderne, funktionelle, energetische passende und optische neugestaltete Heimat für die aktuell knapp 600 Gymnasiasten. Dazu lieferte die Musik den Ohrwurm von Drafi Deutscher mit Marmor ,Stein und Eisen bricht, ergänzt mit dem Zusatz – aber unsere Schule nicht. Nun stand aber die fiktive Rettung des DvL im Mittelpunkt und die Zeitschiene verlagerte sich in die Gegenwart. Dazu spielten die Schüler eine Tagung des Schulforums, auf der sie auch die immerwährende Frage diskutierten – wie können wir die Schule besser machen ? Die Antwort kam entschieden: Durch mehr nette Lehrer!
Die Landung von Aliens auf der Erde und mit ihnen der Linprun-Avatar, in zeitgenössische Kleidung gesteckt, führte in den letzten Abschnitt, die Zukunft. Mit viel Bewegung und Mimik zeigten die Darsteller die ihrer Meinung nach zu erwarteten Probleme dieser Zeit, ergänzende Erläuterungen kamen von den Bildern auf der Leinwand. Als negative Schwerpunkte stellten sich die Schüler unter anderem die Mutlosigkeit vor, menschliche Kälte oder grundlegende Ungerechtigkeiten. Die Lösung zu einem besseren Leben und auch die letzten Worte kamen von der Leinwand, gesprochen vom Linprun-Alvatar. Der sagte, zusammengefasst, die Zukunft wäre einfach, wir sollten nur an das Denken was wir sind und auch dementsprechend handeln – eben wie Menschen.
Zum Schluß kräftiger Beifall an alle Beteiligte dieser Revue zum 60-jährigen Jubiläum des Gymnasiums .
Beteiligt waren außerdem noch bei den zwei vollbesetzten Aufführungen die Volksmusik-AG , die verschiedenen Theatergruppem, die Chöre, Orchester, Solisten, die Technikgruppe und ganz wichtig auch die Schülermitverwaltung. Sie sorgte für die Getränke und Brotzeiten in der Pause.
Walter Hetzenecker