In der Woche vor den Osterferien war an unserer Schule einiges los: Rund 85 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Tschechien und der Slowakei kamen im Rahmen des Erasmus+-Programms zusammen. Ziel der Woche war es nicht nur, die Kontakte zwischen den Ländern zu stärken, sondern sich auch gemeinsam mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Die Neuntklässler des Gymnasiums hießen ihre Gäste aus Klatovy und Orlová (Tschechien) sowie aus Prešov (Slowakei) willkommen und erlebten mit ihnen eine abwechslungsreiche Woche.

Los ging es am Montag mit einer Begrüßung durch Schulleiter Martin Friedl, der die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit gerade in unsicheren Zeiten betonte. Danach wurden alle aktiv: Bei einer Stadtrallye erkundeten die Schülerinnen und Schüler Viechtach und arbeiteten in verschiedenen Workshops rund um Bayern, Deutschland und die EU. Die Gruppen waren international gemischt – gesprochen wurde Englisch!
Am Dienstag bekamen die Gäste zunächst Einblicke in den deutschen Schulalltag, bevor es gemeinsam nach Straubing ins Nawareum ging. Dort wurde Nachhaltigkeit nicht nur erklärt, sondern interaktiv erlebbar gemacht. Ein Spaziergang durch die Stadt bei sonnigem Wetter rundete den Tag entspannt ab.
Der Mittwoch teilte die Gruppe: Während ein Teil in den Nationalpark aufbrach und dort beim Geocaching und bei Führungen viel über Natur- und Artenschutz lernte, besuchte die andere Hälfte das Glasmuseum in Frauenau. Dort konnten die Jugendlichen nicht nur etwas über die Geschichte des Glases erfahren, sondern auch selbst kreativ werden und Glasobjekte zum Thema Klimawandel gestalten.

Am Donnerstag stand Regensburg auf dem Programm. In kleinen Gruppen nahmen die Schülerinnen und Schüler an Stadtführungen teil, die sich mit dem Einfluss des Klimas auf die Stadtgeschichte beschäftigten. Danach blieb noch Zeit, die Altstadt auf eigene Faust zu erkunden.

Den Abschluss bildete am Freitag ein gemeinsames Frühstück mit regionalen und selbstgemachten Speisen in der Aula. In einem Siebdruck-Workshop konnten Erinnerungs-T-Shirts bedruckt werden und bei Volkstänzen kam noch einmal richtig Stimmung auf.
Am Ende waren sich alle einig: Die Woche hat nicht nur Wissen rund um Nachhaltigkeit vermittelt, sondern vor allem neue Kontakte geknüpft – und vielleicht sogar Freundschaften, die über Ländergrenzen hinaus bestehen bleiben.
Katharina Kraus und Angela Winisch
