Beim ersten Treffen der Forscherklasse im neuen Jahr ging es um die Frage, warum Eisbären bei Temperaturen von bis zu – 50 °C nicht frieren. Nachdem sich der Januar bisher so frostig kalt zeigt, konnten die SchülerInnen sofort nachvollziehen, dass die Tiere dazu eine besondere Anpassungsfähigkeit brauchen. Eifrig wurden Fakten recherchiert, die eine Erklärung liefern könnten: dicke Speckschicht, kompakter Körper, lichtdurchlässiges Fell, schwarze Haut!

Mit selbst entwickelten Experimenten untersuchten die jungen Forscherinnen und Forscher diese Faktoren dann auf ihren Anpassungswert an kalte Temperaturen. Dabei konnten sie z.B. in einem Modellexperiment nachstellen, dass die Haare des Eisbären wie Lichtleiter funktionieren und das Sonnenlicht auf die schwarze Haut unter dem weißen Fell leiten.

Nachdem es erklärtes Ziel der Bionik ist, Anwendungen für die Technik zu finden, wurden aus den Versuchsergebnissen mögliche Dämmmaterialien für Häuser abgeleitet und im Experiment auf ihre Eignung untersucht.
Die Schüler waren beim Planen und Durchführen der Experimente mit Eifer dabei und viel zu schnell war die Forscherzeit wieder vorbei!
Reinhard Weber