Viele Schülerinnen und Schüler haben von Studiendirektor Roland Wensauer ihr Abiturzeugnis entgegengenommen. Nun verlässt er selbst das Dominicus-von-Linprun-Gymnasium: Zum Beginn des neuen Schuljahres hat er die Stelle des stellvertretenden Schulleiters am Veit-Höser-Gymnasium in Bogen übernommen.

23 Jahre lang unterrichtete Wensauer am Viechtacher Gymnasium die Fächer Deutsch und Geschichte. Seit dem ersten G8-Abiturjahrgang im Jahr 2011 war er als Oberstufenkoordinator tätig. In den vergangenen zwölf Schuljahren gehörte er außerdem der erweiterten Schulleitung an. In dieser Zeit gestaltete und entwickelte er die Schule maßgeblich mit und hatte dabei stets die gesamte Schulfamilie im Blick.

Im Rahmen einer Lehrerkonferenz verabschiedete die Schule ihren langjährigen Mitarbeiter. Schulleiter Martin Friedl dankte Wensauer für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Schulleitung und sein großes Engagement, mit dem er sich stets für das Gymnasium eingesetzt habe.

Aus dem Kollegium wurden ihm zahlreiche gute Wünsche für seine neue Aufgabe mitgegeben. Dabei wurde auch deutlich, wie sehr sein Weggang bedauert wird. Mit Roland Wensauer verliert das Gymnasium einen erfahrenen und wichtigen Mitarbeiter, der das Schulleben über viele Jahre hinweg mitgeprägt hat.

Wensauer selbst blickt dankbar auf seine 23 Jahre am DvL zurück: „Diese Zeit hat mich als Lehrkraft und als Persönlichkeit geprägt. Ich bin Tag für Tag mit Freude und Motivation in dieses Schulhaus gegangen und habe die besondere Gemeinschaft sehr geschätzt.“ Zugleich freue er sich auf seine neue und herausfordernde Aufgabe in Bogen.

Für ein halbes Jahr unterstützt Studienreferendar Dominic Maul das Gymnasium. Er wird in Viechtach Englisch und Französisch unterrichten. Da Maul auch Medienpädagogik studiert hat, möchte er seine Kenntnisse zudem in diesem Bereich einbringen.

Der gebürtige Plattlinger war zuvor ein halbes Jahr in Freising eingesetzt und freut sich nun auf seine Zeit in Viechtach. Die angenehme Atmosphäre und das gute Miteinander an der Schule seien ihm bereits in den ersten Tagen positiv aufgefallen.